Bassersdorf

Spatenstich für Konfetti-Kreiselschmuck

Mit der traditionellen Schlüsselübergabe am Schmutzige Dunnschtig beginnt am 8. Februar in Bassersdorf wieder die fünfte Jahreszeit, bei dem im Dorf während fünf Tagen die Fasnächtler das Zepter schwingen. Ein spezieller Auftakt erfolgte dieses Jahr bereits drei Wochen vorher mit dem Spatenstich eines neuen (Fasnachts)-Kreiselschmuckes.

Mit Schaufeln und einer spitzen Lanze wird der Ballon mit Konfetti zerplatzt und so symbolisch der Spatenstich begangen. (rh)
Mit Schaufeln und einer spitzen Lanze wird der Ballon mit Konfetti zerplatzt und so symbolisch der Spatenstich begangen. (rh)
Zelebrierten den Spatenstich für den neuen Kreiselschmuck (von links): Projektleiter Andrin Hasler, Fakoba Obernarr Rolf Zemp, Gemeindepräsident Chrstian Pfaller und der Konfetti Erbauer Peter Urech. (rh)
Zelebrierten den Spatenstich für den neuen Kreiselschmuck (von links): Projektleiter Andrin Hasler, Fakoba Obernarr Rolf Zemp, Gemeindepräsident Chrstian Pfaller und der Konfetti Erbauer Peter Urech. (rh)
Dort wo der Ballon schwebt, soll schon bald das rostige Stahlkonfetti für einen Blickfang bei den Autofahrern sorgen. (rh)
Dort wo der Ballon schwebt, soll schon bald das rostige Stahlkonfetti für einen Blickfang bei den Autofahrern sorgen. (rh)

Am Freitag, 19. Januar, war es endlich soweit. Nach über zwölfmonatiger Planungs- und Vorbereitungszeit erfolgte der Spatenstich für die Errichtung eines Kreiselschmuckes auf dem kleinen Dorfkreisel an der Baltentswiler-/Dietlikonerstrasse. Läuft alles rund soll dieser kurz vor der Fasnacht feierlich enthüllt werden.

Dieser neue Verkehrskreisel war der Bevölkerung seit Beginn weg ein Dorn im Auge. Als Dreckhaufen wurde der Erdhügel oft bezeichnet, auf dem in den Sommermonaten, so das Konzept der Gemeinde, eine Magerwiese mit artenreichen Pflanzen wachsen sollten, was wegen der Trockenzeit der vergangenen Jahre oft nur kümmerlich geschah. Vielen Bassersdorferinnen und Bassersdorfern fehlte ein origineller Schmuck, wie er auf vielen Verkehrskreiseln hierzulande zu sehen ist. Am 11. 11. 2022 wurde dann von Mitgliedern des örtlichen Fasnachtskomitees Fakoba die Idee geboren, den Kreisel mit einem Symbol der traditionellen Bassersdorfer Fasnacht zu schmücken. Ein Riesenkonfetti sollte in Zukunft über dem Erdhaufen thronen. Über ein Jahr später nach verschiedenen Projektanpassungen liegen nun die Bewilligungen von Kanton und Gemeinde endlich vor und das Riesenkonfetti von drei Metern Durchmessern aus rostigem Stahl darf nun endlich errichtet werden. Allerdings nur für fünf Jahre. Denn dann, so sehen es die Bestimmungen der Gemeinde vor, hat auch ein anderer Verein oder Institution der Gemeinde das Recht, dort «ihr Wahrzeichen» zu errichten.

Konfetti Kreisel

Spatenstich für den Konfetti-Kreiselschmuck des kleinen Verkehrskreisels in Bassersdorf.

Konfettiregen über dem Erdhaufen

Ein eingefleischtes Grüppchen von Fasnächtlern versammelte sich gestern Freitag beim kleinen Kreisel, um dem Spatenstich beizuwohnen. Neben Obernarr Rolf Zemp war auch Gemeindepräsident Christian Pfaller sowie der Erbauer des Stahlkonfettis, Peter Urech von der Urech Metallbau GmbH, zugegen. Zusammen mit dem Projektausführenden Andrin Hasler bestiegen die vier Repräsentanten inmitten des Feierabendverkehrs den Erdhügel, um mit Schaufeln und Spaten die Bauarbeiten symbolisch zu starten. Dabei brachten sie dort einen Riesenballon zum Platzen und liessen dabei die Konfettis im Ballon auf den Kreisel regnen.

Anfang nächster Woche wird mit der Errichtung des Fundamentes begonnen. Bis am 5. Februar soll dann auch das Konfettielement per Kran platziert werden, sodass pünktlich zum Start der Fasnacht das «neue Wahrzeichen» von Bassersdorf im rostroten Glanz erstrahlt.

Änderungen im Fasnachtsprogramm

In diesem Jahr soll das Fasnachtsprogramm einige Änderungen erfahren, wie das Fakoba in einer Medienmitteilung schreibt. Gleich bleiben die verschiedenen Programmteile, wie Schmutziger Dunschtig, Buebemarsch am Freitag, Strassenfasnacht am Samstag, Fasnachtsumzug am Sonntag und Nachtumzug am Montag. Dagegen wird es am Montag keine Maskenprämierung mehr geben, da das Interesse in den vergangenen Jahren stark nachgelassen habe. Dagegen werde engagierten Kostüm- und Sujetbauern die Möglichkeit geboten, mit aussagekräftigen Einzel- und Gruppenmasken am Umzug am Sonntag oder am Nachtumzug am Montag mitzulaufen. Interessierte können sich noch bis am kommen Montag, 22. Januar bei umzug@fakoba.ch melden.

 

Neue Öffungszeiten des Festzeltes

 

Neu werde die Fakoba-Bar im Zelt integriert und zu späterer Stunde werde ein DJ die Unterhaltung im Zelt übernehmen, so das Fakoba in ihren Mitteilung. Auch die Öffnungszeiten des Festzeltes würden nach vorne verschoben, um den Gästen die Möglichkeit zu geben, früher das Zelt zu besuchen und den Abend mit den vielfältigen Essensangeboten zu beginnen. Wie alle Jahre wird die Strassenfasnacht am Samstagabend ergänzt mit Angeboten verschiedener Dorfvereine. Während der EHC und der FC wiederum mit je einem Partyzelt aufwarten, werde der Turnverein an seinem bisherigen Standort neu einen Barwagen betreiben, vermeldet das Fakoba.

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