Zentralkomittee ist bereit für Sechseläuten
Der Böögg ist fast fertig gebaut und die Bewilligungen eingeholt: alles bereit also für das «alternative» Sechseläuten in Bassersdorf.
Der Kontrapunkt zum Zürcher Traditionsanlass findet in Bassersdorf bereits seine 23. Durchführung: das Bassersdorfer Sechseläuten gehört zum Dorf wie der Fasnachtsumzug im Februar. Viel Neues sei nicht zu erwarten dieses Jahr, erklärt Chrigel Weiss, Böögg-Bauhelfer und Zeremonienmeister am kommenden Montag, 20. April. «Der Ablauf ist im Rahmen des letzten Jahres», erklärt Weiss. Man habe identische Auflagen erhalten, ausser der klaren Abtrennung vom zünftigen Geschehen auf der «Sächslilüüte»-Wiese hinter dem alten Dorfschulhaus zum Zuschauerraum. «Neu ersetzen wir das Absperrband mit Absperrgitter», erklärt Weiss die Änderung, die von den Behörden gefordert wurde.
Die Zünfter werden wie letztes Jahr zuerst einige Runden um den Böögg laufen, bevor sie sich dann zurückziehen und dem Böögg die Bühne überlassen. Wie der Böögg aussieht und welches Motto er oder sie bedient, ist fest unter Verschluss der Mitglieder des Zentralkomitees der Bassersdorfer Zünfte (ZBZ) und natürlich den Böögg-Bauhelfern, welche in etlichen Arbeitsschichten den Böögg aufgebaut haben. Viel Stroh und Knallpetarden werden wie immer im Innern des Bööggs für ein Spektakel sorgen.
Die Festbeiz ist ab 17 Uhr geöffnet, das effektive Sechseläuten beginnt wie sein Zürcher Pendant um 18 Uhr.

