Region

Der «tanzende Turm» wird zum «Bau des Jahres» gekürt

Der Aussichtsturm Hardwald wurde von der Branchenplattform «Swiss Architects» Ende Januar in einer Publikumsabstimmung zum «Bau des Jahres» gekürt. Seine originelle, wie einfache Bauweise überzeugte Laien wie Fachleute.

Der Hardwald Trum hat sich zum beliebten Ausflugsziel in der Region gemausert. (rh)
Je nach Standort des Betrachters und Lichteinfall verändert sich das Erscheinungsbild des Turmes. (rh)
Blick über die Baumwipfel. (rh)
Die raffinierte Holzkonstruktion schien die Publikumsjury offenbar zu überzeugen. (rh)

Der Aussichtsturm im Hardwald wurde im Juli 2022 eingeweiht. Das hölzerne Ausflugsziel, entworfen von den Architekten Nadja und Lukas Frei von Luna Productions, hat sich rasch zum Publikumsmagnet gemausert. Schon manch einer hat die 210 Treppenstufen erklommen und die einmalige Aussicht genossen.

Die Qual der Wahl

Wie jedes Jahr hat die Redaktion der Branchenplattform «Swiss-Architects» Anfang Januar dazu aufgerufen, aus den im Jahr 2022 vorgestellten Projekten den «Bau des Jahres» zu küren, darunter eben auch der Hardwald Turm. Die Leser:innen waren bis zum 31. Januar aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Es galt aus insgesamt 42 ganz unterschiedlichen Projekten zu wählen. Die Projekte stammen von Schweizer Architektinnen und Architekten, aber auch von ausländischen Kolleg:innen, die in der Schweiz gebaut haben. Die Jury – nämlich das Publikum – hatte die «Qual der Wahl».

Holzturm an der Spitze

Der Holzturm hat offenbar viele Anhänger, es wurde fleissig abgestimmt und siehe da – der Hardwaldturm steht nun mit deutlicher Mehrheit an der Spitze aller Projekte, welche zur Wahl standen. Passanten in den umliegenden Gemeinden auf diese Auszeichnung angesprochen, freuten sich sehr. Die meisten von ihnen kennen das Ausflugsziel oder planen einen Ausflug dorthin.

Freude herrscht

Auch die beiden Schöpfer Nadja und Lukas Frei freuen sich riesig über die Auszeichnung, wie im Magazin «Swiss-Architects» zu lesen ist. Der Publikumspreis sei schon etwas Besonderes.

Schon beim Spatenstich hatten die Beiden erwähnt, dass sie einen Turm erstellen möchten, der nicht nur eine schöne Aussicht bietet, sondern auch von der Bauart her etwas Besonderes sein soll, um das Publikum anzusprechen. Interessant ist, dass der Turm sich je nach Betrachtungsort des Besuchers verschieden präsentiert. Und wer sich um ihn herumbewegt, hat die Illusion, er würde tanzen.

Mit dem ersten Rang dürfte nun die Genugtuung gross sein, dass sich ihre Vision erfüllt hat.

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